Wärmepumpe im Altbau ohne Vollsanierung — das geht

Mit dem HHS-Hybridsystem und einer korrekten Heizlastberechnung funktioniert die Wärmepumpe auch in Bestandsgebäuden mit Heizkörpern — ohne vorherige Dämmung, vollständig KfW-förderfähig.

Jetzt kostenlos beraten lassen
KfW-Förderung bis 70 %
Zertifizierte Energieeffizienz-Experten
Bestandsgebäude ohne Vollsanierung
HHS — Bundesinnovationspreis 2025
Alles aus einer Hand

Was wirklich gilt — und was ein Missverständnis ist

Das häufigste Argument gegen die Wärmepumpe im Altbau lautet: „Erst muss das Haus komplett gedämmt werden." Das stimmt so nicht. Der Ursprung dieses Mythos liegt in frühen Wärmepumpeninstallationen der 1990er- und 2000er-Jahre, als die Geräte noch weniger effizient waren und eine niedrige Vorlauftemperatur zwingend erforderten. Moderne Wärmepumpen der neuesten Generation arbeiten effizient bis zu Vorlauftemperaturen von 60–65 °C — und decken damit auch Heizkörpersysteme in unsanierten Altbauten ab.

Was wirklich entscheidend ist: eine korrekte Heizlastberechnung nach DIN 12831, ein hydraulischer Abgleich des Heizkörpersystems und eine ehrliche Amortisationsrechnung auf Basis der tatsächlichen Gebäudedaten. Kein Planungsgeschönt, kein Standardpaket. Wir berechnen die Heizlast Ihres Gebäudes im Ist-Zustand — mit allen Schwächen — und legen die Anlage korrekt aus. Wenn das Gebäude eine Heizlast von 14 kW hat, dann bekommt es eine Anlage, die 14 kW liefert.

Für Gebäude, bei denen die Vorlauftemperatur dauerhaft über 60 °C liegt — in der Praxis selten, aber vorkommend — setzen wir das HHS-Hybridsystem ein. Es verbindet die Wärmepumpe mit der Bestandsheizung: Die Wärmepumpe übernimmt alle Betriebsstunden bis 0 °C Außentemperatur, darunter springt die Bestandsheizung als Spitzenlastkessel zu. Das Ergebnis: 80–90 % weniger Gasverbrauch, volle KfW-Förderung, minimalinvasive Installation ohne Stemmarbeiten.

Die KfW fördert den Wärmepumpentausch unabhängig vom energetischen Zustand der Gebäudehülle. Grundförderung 30 %, Geschwindigkeitsbonus 20 %, Einkommensbonus 30 % — insgesamt bis zu 70 %, gedeckelt auf 21.000 € pro Wohneinheit. Eine Vollsanierung ist keine Voraussetzung für den Antrag.

Die Lösung für den Altbau

HHS Hybrid-Heat-Solution Anbindesystem für Altbauten

Das Hybrid-Heat-Solution (HHS) Anbindesystem wurde speziell für Bestandsgebäude entwickelt. Es verbindet die neue Wärmepumpe hydraulisch mit der vorhandenen Heizungsanlage — ohne kompletten Rohrnetzaustausch, ohne Stemmarbeiten, in 2–3 Tagen Installationszeit.

  • Minimalinvasive Integration ins Bestandsrohrnetz
  • Wärmepumpe als Hauptwärmeerzeuger bis 0 °C
  • Bestandsheizung springt nur bei Frost unter 0 °C an
  • 80–90 % Reduktion des Gasverbrauchs
  • Volle KfW-458-Förderfähigkeit
  • Bundesinnovationspreis 2025

Was Sie wirklich erwarten können

Gut sanierter Altbau (1960–1985)

Mit Dachdämmung und modernen Fenstern, aber ohne Fußbodenheizung: JAZ 3,5–4,2 realistisch. Wärmepumpe als alleiniger Wärmeerzeuger empfohlen.

Unsanierter Altbau mit Heizkörpern

Vorlauftemperatur 50–60 °C: JAZ 2,8–3,4. HHS-Hybridsystem empfohlen. Trotzdem deutlich günstiger als Gas- oder Ölheizung.

Altbau mit hydraulischem Abgleich

Allein der hydraulische Abgleich senkt die benötigte Vorlauftemperatur um 5–10 °C — und verbessert die JAZ spürbar. Wir führen ihn bei jeder Installation durch.

Unsere Markenpartner

Buderus Vaillant Viessmann Wolf Elco

Wärmepumpe im Altbau — Ihre Fragen

Nein. Dämmung verbessert die Effizienz, ist aber keine Voraussetzung. Wir berechnen die Heizlast im Ist-Zustand und legen die Anlage entsprechend aus. Das HHS-Hybridsystem federt verbleibende Spitzenlasten ab.

Nein. Moderne Wärmepumpen arbeiten bis 65 °C Vorlauftemperatur und decken damit die meisten Heizkörpersysteme ab. Mit hydraulischem Abgleich verbessert sich die JAZ deutlich. Für Systeme mit sehr hohem Temperaturbedarf empfehlen wir das HHS-Hybridsystem.

Im unsanierten Altbau mit Vorlauftemperaturen von 55–60 °C sind JAZ-Werte von 2,8–3,4 realistisch. Das entspricht einer Arbeitszahl von 280–340 % — jede eingesetzte kWh Strom erzeugt 2,8–3,4 kWh Wärme. Zum Vergleich: Eine Gasheizung liegt bei unter 100 %.

Ja. KfW 458 fördert den Heizungstausch unabhängig vom Dämmstandard der Gebäudehülle. Die einzigen Voraussetzungen sind: Bestandsgebäude mindestens 5 Jahre alt, zugelassener Energieeffizienz-Experte, Antrag vor Baubeginn.

Eine vollständige Altbau-Installation mit HHS-System kostet brutto 22.000–30.000 €. Nach 70 % KfW-Förderung verbleiben 6.600–9.000 € Eigenanteil. Bei einer jährlichen Einsparung von 1.500–2.500 € gegenüber Gas liegt die Amortisation bei 4–7 Jahren Eigenanteil.

Jetzt kostenlos beraten lassen

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.